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Definition
Das Einfrieren, oder auch Tiefkühlen genannt, ist eine schonende Methode zur Haltbarmachung von Lebensmitteln. Die Lebensmittel können durch Aufrechterhaltung von geringen Temperaturen konserviert und dadurch ihr natürlicher Fäulnisprozess stark verlangsamt werden. Durch den Entzug von Wärme wird das Wachstum der Mikroorganismen, welche für den Fäulnisprozess zuständig sind, gestoppt und das Lebensmittel beziehungsweise das Gefriergut kann mehrere Wochen, oder sogar monatelang, annähernd seinen Ausgangszustand in Bezug auf Geschmack, Konsistenz, Nährstoffe und Aussehen behalten.
Während des Einfriervorgangs gefriert die Flüssigkeit eines jeden Lebensmittels, welche sich zwischen den Zellen befindet. Jedes Lebensmittel enthält einen unterschiedlichen Flüssigkeits- beziehungsweise Wassergehalt. Die Höhe dieses Wassergehaltes ist ausschlaggebend für die benötigte Gefrierzeit. Enthält ein Lebensmittel viel Flüssigkeit dauert es wesentlich länger bis es vollständig gefroren ist, als dies bei einem Lebensmittel der Fall ist, welches einen geringen Wasseranteil ausweist. Dabei spielt die Konsistenz eines Lebensmittels keine große Rolle. Zum Beispiel könnte man bei einer Karotte vermuten, dass diese über einen geringen Wassergehalt verfügt. Jedoch besteht eine Karotte in der Tat zu 80% aus Wasser und benötigt deshalb eine längere Gefrierzeit als beispielsweise Brot, welches in der Regel einen Wassergehalt von zirka 35% aufweist, je nach Sorte.
Da sich Wasser bekanntlich bei Temperaturen unter 0°C ausdehnt ist es nötig einige Punkte beim Einfrieren zu beachten, damit die Eiskristalle die Zellen des Lebensmittels nicht beschädigen. Um Gefrierbrand zu verhindern, sollte man die Lebensmittel so Luftdicht wie möglich einfrieren. Die richtige Verpackung des Lebensmittels und auch die Ordnung spielen eine wichtige Rolle. Damit unschöne Nebeneffekte vermieden werden, muss man einige Dinge beim Einfrieren im Haushalt beachten.
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