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Tiefkühlen / Tiefgefrieren
Die Konservierung von Lebensmitteln beschäftigt die Menschheit bereits seit langer Zeit. Anfängliche Methoden wie beispielsweise das Pökeln, das Räuchern und das Trocknen wurden spezifisch weiter entwickelt. Diese Entwicklung konnte sich mit Hilfe von erlangtem technischem und naturwissenschaftlichem Verständnis fortbewegen und somit den Weg zu neuen und effizienteren Methoden vorbereiten.
Die Haltbarmachung von Lebensmitteln wird heutzutage in privaten Haushalten überwiegend durch die Nutzung von Kühlgeräten und Tiefkühlgeräten vollzogen. Im Allgemeinen sind Lebensmittel, welche in Kühlgeräten gelagert werden, ein bis drei Wochen haltbar. In Tiefkühlgeräten gelagerte Lebensmittel sind dagegen mehrere Monate haltbar und verlieren selbst nach längerem Lagerzeitraum nur in sehr geringen Werten ihren Nährwert, ihren Geschmack und ihre Struktur.
Das Tiefkühlen ist deshalb seit zirka 1960 ein weltweit anerkanntes und betriebenes Verfahren, welches kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert wird. Die schonende Methode des Einfrierens wird auch und besonders im industriellen Bereich angewandt. Die dort verwendeten produktspezifischen Tiefgefrierverfahren gewährleisten eine Konservierung ohne nennenswerten Verlust in der Qualität der Produkte. Dazu gehört zum Beispiel das Verfahren Schockfrostung, welches die Bildung von Einkristallen verhindert. Mögliche negative Nebeneffekte wie Gefrierbrand werden neben der Schockfrostung auch durch Gefriertrocknung verhindert. Die industriell hergestellte Tiefkühlkost unterliegt innerhalb der Europäischen Union einigen Richtlinien und Bestimmungen, welche auch den Transport dieser mit einschließt.
Die folgenden Seiten sollen die Begriffe Tiefgefrieren / Tiefkühlen, Konservieren, Schockfrostung, Gefrierbrand und Gefriertrocknung und ihren Entstehungsprozess näher erläutern und somit neue Möglichkeiten zum besseren Verständnis geben.
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